Aldea 1

Unsere Kritiken zu Cons
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Finlass
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Aldea 1

Post by Finlass » 16 Sep 2014, 17:27

Orga: Epulum e.V.
Location: Alter Bahnhof Mülheim Blankenheim
Datum: 12.09.14 – 14.09.14
Sicht der Dinge: SC-Seite

Location:

Sehr schön! Saubere Wiese, recht ebener Boden und viel bespielbares Gelände, auf dem ansonsten nicht viel los ist.


Verpflegung:

Unsere Selbstverpflegung war lecker :) Dass mir eine Kartoffelsuppe schmeckt ist schon eine ziemlich gute Leistung – gratz Jan ^^
Natürlich muss auch das Sonntagsmittagessen lobend erwähnt werden. Es wurde für alle Conteilnehmer gekocht und hat gut geschmeckt. Positiv fand ich aber vor allem die Idee dahinter: sich nach Plotende nochmal mit allen Teilnehmern zusammen zu setzen und über das Con zu reden. Habe ich noch nie erlebt, fand ich aber positiv.^^ So hat man einen gemütlichen Rahmen fürs ohnehin fällige Quatschen.
Einen Dank übrigens auch an die Köchinnen, die uns netterweise Küchenutensilien geliehen haben und uns Spülmöglichkeiten geboten haben!


Orga:

Sehr motiviert und für mein Gefühl stets präsent. Ich selbst habe nie lange nach einer SL suchen müssen (wobei ich im Kopf habe, dass es eine Situation gab, in der SLs fehlten oder eine Info nicht richtig weitergegeben wurde?)
Ich bin vor allem beeindruckt von der Mühe, die sie in die Ausstattung gesteckt haben. Viele Schriftstücke (da freute sich mein Schriftgelehrtenherz ^^) und tolle Basteleien: unterschiedlich nutzbarer Dungeon, cooler Sarkophag und die Konsole mit den Drehschaltern und der beleuchteten Hand – geil! :D
Und das alles auch noch beim allerersten Con. Wow!

Ach ja, und Andi und ich kannten zwei der Orgamitglieder: Stephan und Mi, unsere Zimmergenossen auf unserem allerersten Spieler-Con ^^ Es ist echt schön, dass man sich immer wieder trifft, dem Hobby treu bleibt und mittlerweile so sehr „gewachsen“ ist, dass wir alle auch schon Cons organisiert haben^^ (ach ja, und dass man weiterhin vom AB12 schwärmen kann :D)


NSCs:

Überwiegend habe ich ein positiven Eindruck von ihnen. Die Dorfbevölkerung am ersten Abend hat mir gut gefallen, ebenso die Festrollen. Etwas negativ waren einige besoffene NSC und einige sehr... alberne NSC. Und ich vermute mal, es waren einige Anfänger dabei, denn nach den Kämpfen X-en und Ähnliches wurde öfter mal vergessen, was ein wenig irritiert hat ;)


Spieler:

Auch hier: überwiegend positiv! Soweit ich das beurteilen kann waren keine Plothorter und Informationsverstecker darunter und jede Gruppe konnte ihren Teil beitragen. Gut gefallen hat mir vor allem das Spiel mit den Engoniern (die schon Freitag Abend an unserem Tisch heimisch waren ^^).
An unsere Aschenfurter: Wir haben übrigens alte Bekannte wiedergetroffen :D Die „ehrenwerten Gentlemen“ und Schatzsucher vom Welder^^



Plot:

Das Land Aldea lebt unter der Knute einer diktatorischen Priesterschaft des „Gottes“ Orr, die Andersgläubige verfolgt, Magier hasst und Neugeborene systematisch opfert. Uns kam ein Hilfegesuch von einem der Einwohner zu Ohren und wir reisten nach Aldea, um die dortigen Widerstandskämpfer zu unterstützen.
Dort angekommen galt es, herauszufinden wer Freund und Feind ist. Das Szenario hat mir sehr gut gefallen, man hatte niemanden außer den eigenen Leuten und einigen Bekannten, denen man wirklich vertrauen konnte und konnte daher zunächst nicht mit den typischen Holzhammermethoden agieren. Als Samstag Vormittag klar war, dass man gegen die Priesterschaft vorgehen will, wurden die Orr-Anhänger verjagt und es begann die Suche nach einem Amulett und einer Waffe, mittels derer man die übermächtigen Orr-Priester (und -Krieger) töten konnte.

Wie auf jedem Con ist bestimmt nicht alles nach Plan verlaufen,aber mir hats gut gefallen. Besonders toll war, dass ich es irgendwie geschafft habe, einer der Hauptansprechpartner für Schriftstücke zu werden (ich vermute, das habe ich unserem lieben Ritter zu verdanken – danke!^^) Das war sehr cool und hat mir mehr Spiel verschafft als ich sonst jemals mit Leonora hatte.


Fazit:

Mir fehlt zur Top-Bewertung eigentlich nur dieses eine Quäntchen, das ein sehr gutes Con von einem total geilen Con abhebt. Ich kann nicht genau benennen, was noch gefehlt hat... vielleicht einige epische oder (noch besser) dramatische Szenen.
Ansonsten aber ein sehr schönes Con, klasse Erstlingswerk^^

Highlights:
- Alle Dungeons gesehen
- „Scriptorin!!!“
- viel Landeswissen aufgegabelt
- Schützensquad mit Biro in der Endschlacht
- Sir Allamars unmoralisches Angebot *g*


Bewertung: 4,5 von 5 Szarastrosonnen
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Digioso
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Location: Germany
Contact:

Re: Aldea 1

Post by Digioso » 19 Sep 2014, 16:54

Orga: Epulum e.V.
Location: Alter Bahnhof Mülheim Blankenheim
Datum: 12.09.14 – 14.09.14
Sicht der Dinge: SC-Seite

Location:

Ein schönes großes Gelände mit Waldgebiet drumherum sowie großen bespielbaren Wiesen. Zudem gab es wohl noch einen ca. halbstündigen Wanderweg, der wohl sehr schön sein solle. Im Wald war ich persönlich zwar nicht und auch für die Wanderung war irgendwie keine Zeit, aber nichtsdestotrotz konnte sich das Gelände sehen lassen.
Insbesondere das, was die Orga auf dem Gelände aufgefahren hatte, war beeindruckend. Mehrere Dungeons, eine Mine, ein Grab, vollgestopft mit Fallen und Requisiten. Und das bei dem ersten Con dieser Orga ! Der Sarkophag in dem Grab war der Hammer und auch die restliche Austattung in den Dungeons konnte sich sehen lassen.

Verpflegung:

Selbstverpflegung. Uns hat unser eigenes Essen gut gechmeckt, auch wenn irgendwie Samstag Abend nicht wirklich zeit für den Grillabend war.

Orga:

Fast immer war einer von ihnen greifbar. Eine Situation gab es allerdings, wo wir doch ziemlich lange auf eine Magie-SL warten mussten.
Ansonsten waren sie aber immer nett und freundlich und obwohl sie wohl im Hintergrund ziemlich gestresst waren, haben wir Spieler davon nicht viel mitbekommen.

NSCs:

Mit den NSCs hatten wir über das ganze Con hinweg relativ viel zu tun. Anfangs waren sie Wachen, Dorfbevölkerung und natürlich der erste Krieger (quasi der oberste General der Armee Aldeas) sowie einer der fünf Hohepriester, welche die Führer des Landes darstellen. Später (nach Ende des Cons) erfuhren wir, dass sich zudem ein Maulwurf in unsere Reihen eingeschlichen hatte, der uns dabei geholfen hätte, wenn wir uns dazu entschieden hätten, die aktuellen Herrscher des Landes zu unterstützen. Da wir Spieler uns einstimmig dagegen entschieden hatten, kam er nicht zum Zuge. Stattdessen unterstützten wir die Rebellen, mit denen wir dann zusammen gegen die Unterdrücker gekämpft haben.
Eine Sache ist mir den den NSCs jedoch sehr negativ aufgefallen: Einige von ihnen haben schon früh Morgens mit dem Konsum von Alkohol begonnen und über den Tag hat das nicht unbedingt nachgelassen, so dass es am Abend leider so manchen besoffenen NSC gab - was sie aber nicht davon abgehalten hat, an Kämpfen teilzunehmen...

Spieler:

Ein relativ bunt gemischter Haufen aus Elfen, Priestern und Ordenskriegern, Piraten, Maiern, Ritter mit ihrem Gefolge und Waldläufern. Wir selbst waren zusammen mit dem lievischen Ritter Allamar dort. Aber dennoch waren wir recht schnell eine gut eingespielte Gruppe und alle zogen zusammen an einem Strang. Es gab keine Plotsammler, soweit ich das beurteilen kann. Der meiste Plot ging allerdings über unsere Gruppe, da unser Lager (mal wieder :) ) zum Hauptversammlungsort geworden war. Und dort insbesondere über Manu mit ihrer Schriftgelehrten Leonora. Aber Manu hat versucht, gefundene Schriften und Wissen möglichst an alle weiterzugeben.

Plot:

Der Grund, weshalb wir nach Aldea kamen, ist relativ einfach. In irgendeiner Taverne wurden die meisten von uns von jemanden angesprochen, der uns darum bat, dem Land Aldea zu helfen. Das Land wurde von den Gläubigen des Gottes Orr unterdrückt, aber es gab Rebellen, die wir unterstützen sollten. Mit dem Schiff (wir fuhren mit dem der Piraten, äh ehrenhaften Seefahrern, die wir schon in Welder getroffen hatten) brachen wir daher nach Aldea auf. Dort angekommen wurden wir jedoch von der Regierung freundlich empfangen und zu einem Fest zu Ehren der Ernennung des ersten Kriegers eingeladen. Unser Auftraggeber hatte uns jedoch vor ihnen gewarnt, so dass wir auf subtile Art und Weise versuchten, möglichst viele Informationen über das Land von der Bevölkerung zu erhalten ohne zu viel über uns oder gar über unsere Auftraggeber preiszugeben. Wir suchten also erst einmal Informationen und erfuhren unter anderem, dass fremde Magie nicht gerne gesehen wurde. Im Laufe des Abends stellte sich jedoch auf Grund der gesammelten Informationen recht bald heraus, dass unser Kontaktmann wohl recht hatte. Kinder wurden von der Regierung geprüft, ob sie an Orr glauben würden. Wenn nicht wurden, sie geopfert. Totalte Unterdrückung herrschte in dem Land.
Wir nahmen also Kontakt zu den Rebellen auf. Samstag gab es ein Turnier mit mehreren Disziplinen und danach wurde uns ein Ultimatum gestellt. Entweder wir schließen uns den Orr-Gläubigen an oder man wolle uns vernichten. Enthaltung bedeutet ebenfalls Vernichtung.
Unterdessen gingen wir mehreren Spuren nach, lösten Rätsel und suchten nach allem, was uns im Kampf hilfreich sein würde.
Dann irgendwann wurden wir angegriffen. Wir konnten den Angriff zurückschlagen, aber weder den Priester noch den ersten Krieger töten, da diese durch ihre Magie geschützt waren. Ich selbst wurde von dem Priester entführt, er drang in meinen Geist ein und stellte mir Fragen, die ich beantworten musste. Allerdings erfuhr ich durch diese Fragen auch, dass es eine Waffe gäbe, die unsere Feinde wirklich würde vernichten können.
Nach dieser Prozedur glaubte man mich tot, was jedoch nicht der Fall war. Ich teilte mein Wissen mit den anderen Leuten. Wir fanden ein Amulett, welches in einem Ritual vervollständigt werden musste und welches dann dafür sorgte, dass die Ritualteilnehmer von der Magie unsere Feinde verschont blieben. Schlussendlich fanden wir auch die Waffe, luden sie in einem weiteren Ritual mit magischer Kraft auf und stellten uns dem Kampf, den wir schlussendlich durch den Einsatz der Waffe (ein Dolch) für uns entscheiden konnten.

Fazit:

Alles in Allem ein gelungener Con. Insbesondere die Dungeons sowie die Requisiten (aufwändiger Sarkophag, schöne Rätsel, die durch raffinierte Konstruktionen dargestellt wurden, ...) waren super.
Abzüge gibt es von mir für die besoffenen NSCs sowie der Tatsache, dass ich bis zu Schlacht am Samstag Nachmittag (in der wir uns für eine Seite entscheiden mussten) als Kampfmagier relativ nutzlos war und nicht viel machen konnte. Der Einsatz von Magie war verboten. Einer der SC-Magier hatte es versucht und der Orr-Priester wurde sofort darauf aufmerksam.

Bewertung: 4 von 5 Szarastrosonnen
Leg dich nie mit einem BAOD an, oder du bist selber dran.

Das Leben ist grausam.
Wenn es mal nicht grausam ist, ist es grausamer.

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